James Loeb Lecture

    Arnold Nesselrat "Zeichner sehen die Antike"

    Neben dem James-Loeb-Fellowship fpr the Classical Tradition in Art and Architecture veranstaltet das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in Kooperation mit der James Loeb Gesellschaft e.V. und dem Harvard Club München e.V.  alljährlich einen Vortrag zu Ehren des amerikanischen Mäzens James Loeb.

     

    Die James Loeb Lecture fand am 21. November 2018 in der Zeit von 18.15 - 19.45 im Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Lesesaal Bibliothek, 1.OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München statt.

    Weitere Informationen über das Zentralinstiut für Kunstgeschichte finden Sie hier.

    Den Pionieren des Antikenstudiums bei ihrem Dialog mit Skulpturen, Bauten oder anderen Überresten zuzusehen, eröffnet wissenschaftliche und bisweilen unterhaltsame Perspektiven. Wissbegierige, Künstler, Forscher, Abenteurer, Vermessungstrupps, Wagehälse, Dilettanten und viele andere unterschiedliche Gemüter haben über die Jahrhunderte hinweg bildliches Material zusammengetragen, wodurch unsere Vorstellung von der Antike beeinflusst wird.

     

     

    Prof. Dr. Arnold Nesselrath, Berlin

    Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Klassischen Philologie in Mainz (Richard Hamann-MacLean), London (Courtauld Institute) und Bonn

    1981 Promotion in Bonn bei Tilmann Buddensieg mit einer Arbeit zum Fossombroner Skizzenbuch

    seit 1981 bis heute Direktor des Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance (am Warburg Institute, an der Bibliotheca Hertziana und an der Humboldt-Universität)

    1982 Beginn der Zusammenarbeit mit den Vatikanischen Museen

    1985-1987 Gastprofessor an der Universität Urbino

    1993 Habilitation an der Universität Mainz

    seit 1995 bis heute Direktor der Abteilung für byzantinische, mittelalterliche und moderne Kunst an den vatikanischen Museen

    seit 1996 bis heute Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin

    Buchpräsentation im Anschluss an die Loeb lecture